Die gekühlte Würze fließt in die Gärgefäße. Während die Gärung früher in Holzbottichen stattfand, wird die Würze heute fast ausschließlich in Edelstahlgefäßen vergoren.

Die Reinigung der Gärgefäße erfolgt automatisch. Zum Vergären des Bieres verwendet der Brauer Bierhefe. Diese Bierhefe ist ein einzelliger Pilz, der sich durch Sprossung vermehrt. Die Brauerei Bruckmüller verwendet hierfür nur Hefe aus eigener Reinzucht, die eine optimale Vergärung ermöglicht und so dem Bier eine besondere Frische verleiht.
Der im Sudhaus und vorher schon zum Teil in der Mälzerei gewonnene Malzzucker wird in Alkohol und Kohlensäure aufgespalten. Die Kunst des Braumeisters ist es, während des Gärprozesses genau zu kontrollieren, ob der gewünschte Grad der Vergärung erreicht ist.
Dieses durch die Gärung entstandene Produkt, der Brauer spricht von "Jungbier", kann man allerdings noch nicht trinken. Die Reife zur Genussfähigkeit vollzieht sich während der dritten Produktionsstufe, im Lagerkeller ...
Um den Brauprozess besser zu veranschaulichen, haben wir für Sie ein Video rund um das Thema Bierherstellung in der Sektion "Unterhaltung" bereitgestellt.